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Reaktivkrafttraining > REAKTIV TRAINING
Klassisches reaktives Kraftraining (plyometrisches Training) ist eine effektivsten Trainingsformen die es gibt. Das Prinzip dabei ist, dass dynamisch zyklische Kraftstöße produziert werden, die die Muskulatur zu einer reflektorisch schnellen Anspannung veranlassen.
Bisher war reaktives Training auschließlich im Leistungssport der Schnellkraftsteigerung, meist mit der Beinstreckmuskulatur eher für Kraft- und Schnellkraftsportler beheimatet. Grund dafür, die Übungen wurden ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt. Erst durch die Entwicklung dieser speziellen Handgeräte wird das REAKTIV TRAINING auch für alle Leistungs-, Fitness- und Gesundheitssportler nutzbar.
ca. 1920- das Wissen hierüber existiert schon seit vielen Jahren und hat seine Wurzeln in Russland und anderen ehemaligen Ostblockländern. In Russland war Reaktiv Krafttraining (Plyometrie) bekannt als "Sprungtraining" oder "Schock-Training".
ca. 1960- geprägt wurde der Begriff Plyometrie oder Plyometrics erst in den Sechziger Jahren. Ein amerikanischer Trainer erkannte, dass diese Art des Trainings messbare Fortschritte brachte und verwendete daher die lateinischen Wörter "Ply" und "Metric", was soviel bedeutet wie "Fortschritt" und "messbar". Daraus ergab sich dann die Bezeichnung Plyometrie. Die deutsche Bezeichnung „REAKTIVES KRAFTTRAINING“
ca. 1990 - ein holländischer Physiotherapeut entwickelt ein mit Granulat gefülltes Rohr und nutzt die reflektorische Anspannung der tiefliegenden Muskulatur um Schulterverletzungen zu behandeln. Bei diesen Behandlungen entdeckt man einen weiteren, wichtigen Effekt. Bindegewebe, Knochen, Knorpel, Gelenke werden besser versorgt. Dies führt zu deutlich verkürzten Regenerationszeiten.
ca. 2006 - aus einer schweren, werden zwei leichtere gefüllte Aluröhren. Diese werden mit Handschlaufen versehen. Erst dadurch wird der Trainingseffekt auch im Oberkörper beim Laufen nutzbar.